Fotos und Berichte
Probenwochenende "Frisch Gestrichen" PDF Drucken E-Mail


Ein ganzes Wochenende voller Musik hatte das Ensemble "Frisch Gestrichen" vom 22.-24. Juni im Cvjm - Heim in Abbensen. Intensiv geprobt wurde mit ihrer Leiterin Eva Politt von morgens bis abends.

So konnte am Sonntagmittag den Zuhörern des kleinen Konzerts einiges geboten werden: Neben Werken von Telemann und Fluch der Karibik wurde das gesamte Konzert in d-moll für 2 Geigen von Vivaldi mit verschiedenen Solisten aufgeführt! Außerdem waren viele Stücke in kleinen kammermusikalischen Besetzungen zu hören, u.a. der berühmte Kanon von Pachhelbel.
Ins Auge fielen die neuen, neongrünen, druckfrischen T-Shirts mit dem Aufdruck "Frisch Gestrichen" .

Nächste Auftritte sind auf dem Hafenfest und in Steinhude als Straßenmusik geplant.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 28. Juni 2012 um 17:35 Uhr
 
"Room 4 More" in Bordenau im Mai 2011 PDF Drucken E-Mail

Die Jazz-Combo "Room 4 More" unter der Leitung von Thorsten Doll spielte beim Hoffest der CDU in Bordenau und begeisterte das Publikum mit funkigen Stücken und Jazz-Standards wie "All of me", "Blue Bossa" und "It don't mean a thing". Leider war dies die Abschiedsvorstellung in dieser Besetzung, da ein Teil der Band nach dem Abitur Neustadt verlässt. 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Juni 2011 um 07:31 Uhr
 
Matchless im Mai 2011 PDF Drucken E-Mail

Bilder von der Fotosession im Schlossgarten am 08.05.2011.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 12. Juni 2011 um 06:52 Uhr
 
"Variabel" in der katholischen Kirche PDF Drucken E-Mail

 

Das Klarinettenensemble "Variabel" spielte bei der Abschlussveranstaltung der Ausstellung "So geht katholisch" in der katholischen Kirche St. Peter und Paul.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 21. März 2011 um 13:22 Uhr
 
Straßenmusik in Nienburg PDF Drucken E-Mail

Fortes fortuna adiuvat  –  Den Tüchtigen hilft das Glück

Im standhaften Sieg über unseren Schweinehund, der an den wohlverdienten Samstagen lieber ausschlafen, Fußball spielen oder andere nette Dinge machen möchte, fuhren wir entschlossen in aller Morgenfrühe los nach Nienburg, um auf dem dortigen Fußgängerzonen-Markt einen guten Standplatz für uns zu ergattern.
Nicht Gemaltes oder Gebasteltes oder etwa ausrangiertes Kinderspielzeug boten wir feil  – nein - schöne, lang geprobte Flötentöne hatten wir im Gepäck  samt unterstützendem E-Piano und einer Menge Noten aus vielen unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen. Schließlich wollten wir uns ja nicht selbst langweilen durch dauerndes  Wiederholen eines „Schmalspur-Programms“.
Und so konnte es nach kurzem Aufbau losgehen mit unser „Straßenmusike“.
Vorab noch galt es unseren Standort ob seiner Tauglichkeit (d.h.  seiner uneingeschränkten „Musikmach-Freiheit") zu checken:  Ich mußte die Bäckersfrau zur Rechten beruhigen, dass unsere zarten Flötenklänge keineswegs Dezibelausschüttungen produzieren, die entspannte Verkaufsgespräche unmöglich machen könnten. Danach galt es der Gemüsefrau zur Linken zu versprechen, dass wir  keine „Beerdigungsmusik“  spielen* werden  (wie das wohl bei unseren Vorgängern der Fall gewesen war). Zum Dank vorab und als Beweis ihres Vertrauens spendete sie uns netterweise Strom für unser E-Piano.
Nach einer feierlichen Flöten-Trio-Eröffnung gingen wir sofort über zum nächsten Programmpunkt, der da hieß:  „Alte deutsche Volkslieder“, die ansonsten leider nur sehr selten zum Besten gegeben werden -  in der anrührenden Besetzung  2 Flöten + Klavierbegleitung.
Und tatsächlich ging dem frühmorgendlichen Publikum -  nette Damen und Herren im besten Alter -  gleich die Herzen auf, und sie zeigten unmittelbar ihre Wertschätzung mit wohlmeinenden Worten und  großzügigen (meist silbernen) Gaben in unseren bereitgestellten Flötenkoffer.
Dies wiederum war natürlich klanglicher Balsam in unseren Ohren und spornte uns zu noch beflügelterem Musizieren an.
Kleine Kinder schauten mit großen Augen und Ohren, interessierte und engagierte Mütter wollten ihren Sprösslingen direkt eine individuelle, praktische Instrumentenprobe, bzw. – beratung zuteil werden lassen; wir ließen uns jedoch nicht von unserem sorgfältig und langfristig geprobten Auftritt ablenken und verwiesen höflich auf den alljährlichen Tag der offenen Tür unserer Musikschule.
Auch gab es weitere Anfragen nach dem Angebot der Neustädter Musikschule, hauptsächlich jedoch  viel  verbales und im Kasten klingelndes Lob.
Nach einer sehr kurzweiligen Weile zeigten unsere beiden Flöten-Solistinnen leichte Ermüdungs-Symptome und machten hiermit die Erfahrung, dass 1 ½  Stunden Musizieren am Stück sowohl für den Körper (Arme, Beine, Rücken… ächz) als auch für den Geist in seiner Konzentrationsfähigkeit  eine echte Herausforderung bedeutet, und so  ließen wir nach einer kurzen Pause unseren Auftritt langsam ausklingen.

Das  spendenfreundliche ältere Publikum hatte sich sowieso schon langsam zum Mittag aufgemacht, und so konnten wir uns auch gut von der Verlockung des schnöden Mammons lösen.
Und was war die größte Belohnung für unsere Mühen und Bezwingung des Wochenendschweinehundes?  –  Das strahlend schöne sonnige Wetter!  Das hatte nämlich in diesen Tagen einen großen Seltenheitswert, und ohne dieses Glück wäre unser Auftritt gar nix geworden.

Fortes fortuna adiuvat.

 *Siehe im Lexikon „Traumata von Marktverkäufern im Allgemeinen und Speziellen“

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. November 2010 um 10:48 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>

Seite 3 von 4
RocketTheme Joomla Templates